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  • DIE OBJEKTAFFÄRE ODER SCHÖNE ABSICHTEN


    Eine bislang unbekannte Militär-Elite im Jugoslawien der
    60er Jahre entscheidet, im Bunker von Konjic internationale Kunstwerke zu sammeln und nicht nur vor der Weltöffentlichkeit, sondern auch vor der eigenen Partei versteckt zu archivieren. Dafür engagieren sie einen jungen,
    an der zeitgenössischen Kunst interessierten Polizisten aus Ostbosnien, den sie zum Infrastruktur-Offizier des Bunkers ernennen.

    Fortan ist Offizier K. als einziger Bunker-Betreter mit der geheimen Kunstobjekt-Affäre vertraut. Seine Aufgabe ist es, Kunstwerke renommierter KünstlerInnen zu erwerben und diese unentdeckt in den Bunkerräumlichkeiten anzubringen.

    Elvedin Klačar gelingt es, den Offizier K., der inzwischen seit dem Balkankrieg 1992 in Westeuropa im Exil lebt, ausfindig
    zu machen und über ihn seine und die politischen Absichten und die oft skurrilen Wege des Kunsterwerbs zu interviewen.